Merseburg stellt sich quer

Breiter Protest gegen Neonaziaufmarsch am 22. Juni geplant

Wiederholt wollen Neonazis am 22. Juni 2013 in der Stadt Merseburg demonstrieren. Unter dem Deckmantel einer „Bürgerinitiative für Meinungsfreiheit“ planen sie einen Aufmarsch anlässlich des Arbeiteraufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR. Das „Merseburger Bündnis gegen Rechts“ organisiert mit breiter Unterstützung demokratischen Protest und will „auch in diesem Jahr den Neonazis aktiv und kreativ etwas entgegensetzen“.

„Wir werden die Aktivitäten der rechten Szene aus NPD und ‚Freien Kräften‘ in Merseburg kreativ, entschlossen und konsequent behindern“, heißt es im Aufruf des Bündnisses. "Einem Missbrauch des 17. Juni 1953 durch die Feinde der Demokratie muss entschieden entgegen getreten werden. Deshalb rufe ich die Merseburgerinnen und Merseburger auf, sich dem Protest des Bündnisses anzuschließen", kommentiert Oberbürgermeister Jens Bühligen (CDU) dazu.

Das Bündnis lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich am Samstag, dem 22. Juni 2013 für Demokratie und gegen Neonazis stark zu machen. Kundgebungen und Aktionen gegen Neonazis in der Merseburger Innenstadt bieten Jung und Alt die Möglichkeit, sich am gewaltfreien Protest zu beteiligen und zu zeigen, dass Neonazis in Merseburg nicht willkommen sind.

Den Aufruf des Bündnisses finden Sie hier (PDF).

Aktuelle Informationen und die Liste der Unterstützer/innen des Aufrufes finden Sie unter www.merseburg-gegen-rechts.de.

Flyermotiv:

Unterstützen können Sie das Merseburger Bündnis gegen Rechts und insbesondere die Aktivitäten gegen den Neonaziaufmarsch mit Ihrer engagierten Mitwirkung, als Unterstützer/in des Aufrufes mit Ihrem Namen oder einer Spende. Für eine Spendenquittung teilen sie die nötigen Daten per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mit.

Bankverbindung:
Kontoinhaber: Evangelischer Kirchenkreis Merseburg
Institut: KD Bank eG
Kontonummer: 155 010 5027
BLZ: 350 601 90
Betreff: RT 200/Demokratie

 
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